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Umbau und Sanierung Altersresidenz Dalbehof, Basel

Die Alterspension Dalbehof, 1974 und 1984 erbaut, befindet sich an zentraler, ruhiger Lage im Gellertquartier. Der
Gebäudekomplex aus drei, auf einen erdgeschossigen Verbindungsbau aufgesetzten, turmartigen Hochbauten zieht sich leicht von der Strasse zurück und wirkt so als Gebäude im Park. Architektonisch ist der Bau in seiner Erscheinung durch seine zeitspezifische Materialität aus Sichtmauerwerk und die volumetrische Formung der Hochbauten geprägt.
Grundsätzlich gibt es drei Massnahmenbereiche. Neben den Strangsanierungen in den Wohntürmen, wird der
Eingangsbereich mit Erschliessung des Untergeschosses neu organisiert, sowie das Hallenbad komplett umgestaltet. Der
Umbau wurde im teils bewohntem Zustand in 2 Etappen durchgeführt.


In der ersten Etappe wird der hintere Turm B, die Studentenwohnungen saniert und das Hallenbad im Untergeschoss
mit allen dazugehörenden Nebenräumen neu geordnet und saniert. Über die neue Treppe werden die Benutzer vom
neuen Eingangsbereich über einen schnorchelartigen Zugangsbereich ins Untergeschoss geführt. Ein aufgesetztes
Beleuchtungsband führt den Besucher vom Eingang zu den Garderoben und in die Schwimmhalle. Der gesamte Badebereich
setzt sich durch seine Materialität und Beleuchtung vom Rest des Hauses ab.
Die Schwimmhalle wird wesentlich aufgewertet und strahlt neu einen ‚Wellness-Charakter’ anstatt Medizinalbadatmosphäre
aus. Die intensive Farbigkeit der Oberflächen verleiht der Schwimmhalle eine eigene Atmosphäre. Blickpunkt ist der als eine Art Laterne ausgebildete Lichthof. Hier wird ein indirekt beleuchtetes Faux-Terrain ausgebildet, das einen interessanten und abwechslungsreichen Bezug zum Aussenraum herstellt und so der Schwimmhalle einen spezifischen unverwechselbaren Charakter verleiht und der Kunst am Bau als Bühne dient. Im Erdgeschoss werden die Studentenzimmer saniert, mit neuen Bädern ausgestattet und die Gemeinschaftsküche wird erneuert. Zudem wird der Mehrzweckraum saniert und mit einer Teeküche ergänzt.


In der zweiten Etappe wird der Turm A saniert und der Eingangsbereich neu erstellt. Mit der Aufwertung des
Eingangsbereiches soll der Auftritt des Hauses gegenüber dem Quartier offener, einladender und transparenter werden.
Die geplanten Massnahmen beinhalten neben der räumlichen Vergrösserung der Anlage auch eine Klärung des
vorgelagerten Aussenraumes. Der ehemals als funktionelle Parkierungsfläche genutzte Vorbereich wird aufgewertet und als
Aufenthaltsbereich der sich zum Quartier öffnet neu gestaltet.


Die Halle – als neuer zentraler Eingangsraum - wird vollflächig verglast. Neben dem zentralen Windfang, werden zwei
kojenartige Räume als Sitz- und Aufenthaltsbereiche ausgestaltet. Durch die besondere Materialisierung werden diese
offenen Raumnischen bewusst in Wert gesetzt und betonen in ihrer Wirkung die wohnlichen Qualitäten des Hauses.
Ebenfalls besonderer Ort in der Eingangshalle ist der Empfang der in seiner Materialität und Farbigkeit ein gut erkennbarer Orientierungspunkt im Haus wird. Direkt dahinter wird das neue Büro der Heimleitung und Aufenthaltsräume für das Personal erstellt. Die Beleuchtung im Restaurant wird in Anlehnung an das neue Lichtkonzept im Eingang neu gestaltet.