Projektnummer

249

Ort

Grellingen

Jahr

2019

Programm

Städtebau, Wohnungsbau

Auftragsart

Studienauftrag

Auftragsgeber/-in

Ziegler AG und Gemeinde Grellingen

Status

Wettbewerb 1.Preis

Projekt

Salathé Architekten Basel

Beteiligte

Landschaft: Westpol, Soziologie: Christina Schumacher

Eine Zukunft für die Vergangenheit; das Areal der Ziegler Papierfabrik. Eingebettet in die prägnante Topographie des Laufentals wird das Areal der ehemaligen Papierfabrik am Bahnhof zu einem neuen Quartier, das sich mit dem historischen Strassendorf verbindet und zu einem zeitgemässen Wohn- und Arbeitsort wächst.
Mit dem neuen Ort wird das heutige Bahnhofsquartier arrondiert und aufgewertet – es entstehen klare Adressierungen (Wohnen/Gewerbe am Bahnhof, Wohnen an der Birs, Wohnen am Park). Die Bebauung sieht in einem ersten Schritt – dem Quartierplan – vor, auf der heute unbebauten Parzellenfläche um die bestehende Villa unterschiedliche Wohn- und Eigentumsformen zu entwickeln.Es geht darum, neben der architektonischen und typologischen Qualität eine gewisse soziale Dichte zu erzeugen. Die hohe bauliche Dichte bedingt zudem hochwertige Aussenräume, die sich über den Perimeter hinaus mit dem Dorf und den angrenzenden Naturräumen vernetzen und zusammenhängende, vielseitig nutzbare Räume mit hoher Aufenthaltsqualität generieren. Die Situation auf dem Talboden, aber auch die historische, industriell geprägte Dichte, erlaubt die Ergänzung des Bestandes mit kräftigen Volumetrien, die sowohl in Nord-Süd, wie auch in Ost-West Richtung immer wieder Durchblicke ermöglichen. Durch die spezifische Lage im Tal und den Bezug zur Topographie können höhere Gebäudevolumen gut integriert werden. Der Charakter der bestehenden Bausubstanz des Areals, aber auch die prägnanten landschaftlichen Eigenheiten bleiben erhalten und werden weitergedacht. Der Einbezug und teilweise Erhalt von ausgewählter Bausubstanz ist entscheidend für die Adressierung und die Identität des neuen Quartieres.