Projektnummer

261

Ort

Muttenz

Jahr

2019

Programm

Städtebau, Bildung

Auftragsart

Wettbewerb

Auftragsgeber/-in

Kanton Basel-Landschaft, Hochbauamt

Status

Wettbewerb 4. Preis

Projekt

Salathé Architekten Basel

Beteiligte

Generalplaner: Proplaning AG, Basel
Landschaft: Schmid Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich
Statik: ZPF Ingenieure AG, Basel
Elektro: Pro Engineering AG, Basel
HLKS: Stefan Graf AG, Basel
Brandschutz: Visiotec AG, Basel
Fassadenplaner: Christoph Etter, Basel

Fotografie

Studio David Klemmer

Eines der grossen Ziele des Masterplans für das Polyfeld Muttenz ist es, ein durchlässiges und offenes Freiraumsystem auf Erdgeschossniveau zu etablieren. Dem entgegen steht die heutige Organisation des ehemaligen Technikums, bei welcher der Sockel im Kontrast zum Strassenniveau als Bezugsebene fungiert. Die Neuanlage bietet die Chance, diesen Gegensatz aufzulösen und ein durchlässiges Ganzes zu schaffen. Deshalb wird mit dem Laborbau auch der Sockelbau zurückgebaut – Ein neuer leicht eingelassener Bezugsraum entsteht, eine gemeinsame grüne Mitte.Der Abbruch des Sockels erlaubt aber auch eine Optimierung der Gebäudevolumen und der Oberflächen. Die SEKII-Bauten werden über den neuen zentralen Hof zu einer campusartigen Gesamtanlage gefügt. Mittels eines zweigeschossigen Umgangs verbindet der Hof den Turm mit Werkstattgebäude und Aula, Turnhalle und Mensa sowie mit dem Gymnasium. Es entsteht ein Miteinander mit hoher Aufenthaltsqualität und einfacher Orientierung, wobei die einzelnen Bausteine als spezifische und optimierte Elemente entwickelt werden können.Der offene Umgang ermöglicht eine witterungsgeschützte Verbindung der einzelnen Funktionen und erlaubt, unterschiedliche Welten und Atmosphären miteinander in Bezug zu setzen. Zugänge auf beiden Ebenen aktivieren und adressieren diesen Raum und machen ihn zur belebten und identitätsstiftenden grünen Mitte. Der räumliche Leerraum wird zum verbindenden Element.Erschlossen wird der Raum von der Kriegackerstrasse her über zwei grosszügige Zugangsbereiche. Gymnasium und Gewerbeschule verfügen somit über eine spezifische Adresse im gemeinsamen Raum; die von beiden Nutzern geteilte Infrastruktur liegt am Hof. Der Hauptzugang zur SEKII erfolgt über eine begrünte Rampenanlage, die sich mit dem Grüngürtel verbindet. Von hier aus gelangt man entweder auf den oberen Hofumgang oder direkt in die grüne Mitte. Beide Ebenen bleiben über Sichtbezüge und Treppenverbindungen miteinander verbunden. Das Gymnasium wird ebenfalls über eine breite, teilweise überdeckte Rampe an den übergeordneten Strassenraum angebunden.