Projektnummer

234

Ort

Basel

Jahr

2017

Programm

Städtebau, Wohnungsbau, Kultur und Sport

Auftragsart

Studienauftrag

Auftragsgeber/-in

Planungsamt Basel-Stadt

Status

Studie

Projekt

Salathé Architekten Basel

Beteiligte

Zusammenarbeit: Oester-Pfenninger Architekten Zürich, Landschaft: Schmid Landschaftsarchitekten, Ingenieur: ZPF Ingenieure, Energie: Keoto, Architecture & Energy design, Soziologie: Prof. Christina Schumacher

Die Chance, ressourcenbewusst zu planen, verstehen wir umfassend. Wir schlagen vor, auch mit den Zeitressourcen sämtlicher am Projekt beteiligter Akteure bewusst umgehen. Um Kosten und Energie jeglicher Art zu sparen, legt das Projekt einen Schwerpunkt auf das Management des ganzen Prozesses. Vom Konzept über den Entwurf, die Umsetzung und den Betrieb bis zur Mitwirkung.
Wie das ganze Projekt steht der Prozess unter dem Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Über den engeren Entwurfs- und Bauprozess hinaus ist auch die Schaffung von sozialer Verbindlichkeit und Akzeptanz ein wesentlicher Faktor des Low Energy Konzepts. Mitwirkung soll an präzisen Stellen mit hoher sachlicher Kompetenz in den Prozess eingebaut werden. Das Areal hinter der S-Bahnstation ist mit seinen höchst unterschiedlichen nah- und fernräumlichen Bezügen ein hoch spezifischer Ort. Auf dem zwischen die geschichtsträchtige Parklandschaft des Friedhofs, die Weite des Infrastrukturraums Gleisfeld und die urbanen Hotspots Dreispitz und Güterbahnareal Wolf eingespannten Perimeter mit Blickachsen zur Silhouette von Basel und in das Birstal wollen wir Ruhe bewahren und Platz für vieles lassen. Deswegen schlagen wir eine urbane Grossform vor. Sie bietet die unaufgeregte Grundlage, um eine vielseitig orientierte Gemeinschaft entstehen zu lassen.