Projektnummer

055

Ort

Basel

Jahr

2000

Programm

Büro und Gewerbe, Städtebau

Auftragsart

Studienauftrag

Auftragsgeber/-in

Immobiliengesellschaft Bahnhof Ost

Status

Studienauftrag

Projekt

sabarchitekten

Auszeichnung

1. Preis ex - aequo

Beteiligte

Ingenieur; A. Zachmann, Basel Fassadenplanung; P. Petignat, Riehen

Das geplante Jacob-Burckhardt-Haus setzt die grossmassstäbliche Überbauungsstrategie des Peter-Merian-Hauses fort. Der Gürtel zwischen Gleisfeld und der Verkehrsachse “Nauenstrasse” wird als eine gesonderte Zone behandelt. Die Dimension und das Programm (30‘000m2) der gebauten und geplanten Gebäude defi nieren eine eigene Massstäblichkeit, die sich aus der kleinteiligen Morphologie der umgebenden Stadtstruktur löst.
Das Gebäudevolumen lässt sich in sechs Einheiten aufteilen, die wiederum geschossweise vermietet werden können. Die flexible Stützenstruktur lässt somit eine grösstmögliche Nutzungsvielfalt zu. Die beiden Kopfelemente sind jeweils speziell ausgebildet. Die tief eingeschnittenen, an der Fassade liegenden Höfe erlauben es, die innenliegenden, schlechter belichteten Bereiche zu minimieren und die an der Fassade liegenden Arbeitsbereiche zu optimieren. Die Fassade ist als durchgehende, vorgehängte Glasfassade konzipiert. Das umseitig mit verschiedenfarbigen Isoliergläsern verkleidete Gebäude suggeriert Komplexität und Nutzungsvielfalt. Die teilweise opaken, teilweise transparenten und transluziden Glasscheiben erinnern an über- und nebeneinander gestapelte Container, die sich zu einem komplexen, farbigen Muster fügen und die Identität des Gebäudes prägen.Teil der Glasfassade sind ebenfalls die im Raster angeordneten vertikalen Lamellen aus mattiertem Glas, die das Gebäude raupenartig umschliessen und die Wahrnehmung des Gebäudes durch die Bewegung verändern. Durch den gefalteten Baukörper öffnen und schliessen sich somit die unterschiedlichen Sequenzen und dynamisieren den Strassen- und Schienenraum.